Über mich


    Als ambitioniertem Amateur-Fotografen inspiriert mich das Thema in wechselnder Intensität seit Jahrzehnten. Dabei gilt mein Interesse der Natur oder sogar noch mehr ihrem Gegenteil, der Architektur - was kaum überrascht - habe ich doch auf diesem Feld lange meine Brötchen verdient.

    Aber auch die Anfänge der Photographie mit Ihren diversen Vorläufern ab etwa 1825 finde ich faszinierend.

Zu Analogzeiten habe ich mitunter auch selbst entwickelt, wenn auch "nur" schwarz/weiß.

    Neu für mich entdeckt habe ich das Medium, seit die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung jedermann zugänglich sind. Da noch analog entstandene Aufnahmen sich nunmehr scannen und bearbeiten lassen, konnte ich viele Negative/Dias mit physischen Auflösungstendenzen rechtzeitig sanieren.

    Hierher gehört auch folgender Aspekt: Bilder, die einem zwar am Herzen liegen,  aber bereits im Augenblick der Entstehung handwerklich suboptimal waren, lassen sich nun - zur Rettung der Bildintention - endlich nachbessern. Dies nicht zuzugeben, wäre unredlich...

    In den letzten Jahren hinzugekommen ist eine Vorliebe für spezielle Oberflächen, Farben und Texturen, besonders, wenn beim jeweiligen Motiv die Zeit ihren Tribut gefordert hat. Auch ein konzeptionelles Fotografieren gewinnt seit einiger Zeit an Bedeutung.   (Letzte Textänderung: 07.06.21)

 

1992, Apsiden Panaghia, Folegandros, Kykladen, Minolta X-300

 


Allen, die mich ob  des Jugendbildnisses im Header der Eitelkeit zeihen, halte ich entgegen: Lange war dieses das einzige Bild, das mich zeigt und - um den Begriff Selbstportrait nicht verwenden zu müssen - dessen Urheber ebenfalls ich bin. Schließlich geht's hier ja um Fotos aus meiner Hand bzw. Kamera.
Es zeigt mich im Lebensalter von etwa 40 Jahren und wurde bei Kunstlicht und per Selbstauslöser in meiner damaligen Bleibe am Regensburger Platz der Einheit 1 aufgenommen.
Es zählt zu den ganz wenigen Aufnahmen meiner Person, die ich keiner Selbstzensur unterwerfen wollen würde.